Eine Nervenzelle im Gehirn
Über die Dendriten kommen Signale anderer Zellen rein. Werden es genug, „feuert" der Zellkörper — ein Impuls läuft über das Axon zu den Synapsen und von dort an die nächsten Zellen.
Wo kommt das „neuronal" in „neuronalen Netzen" eigentlich her — und wie viel Gehirn steckt wirklich in einem KI-System?
Die Grundidee — viele kleine Recheneinheiten zu einem Netz zu verbinden — haben sich Forschende tatsächlich von den Nervenzellen im Gehirn abgeschaut. Wie nah sich beide wirklich kommen, schauen wir uns jetzt nebeneinander an.
Über die Dendriten kommen Signale anderer Zellen rein. Werden es genug, „feuert" der Zellkörper — ein Impuls läuft über das Axon zu den Synapsen und von dort an die nächsten Zellen.
Eingaben kommen rein, werden zu einer Summe verdichtet, und wenn die groß genug ist, entsteht eine Ausgabe — die wieder Eingabe für die nächste Einheit wird.
Kurz gesagt: Die Grundidee „viele einfache Einheiten vernetzen" haben sich Forschende vom Gehirn abgeschaut — den Rest haben sie sich ausgedacht. Was im Computer passiert, ist Mathematik; „die KI denkt wie wir" bleibt eine Metapher.